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Verdi fordert Bundesregierung zu Sozialkodex für die Telekom auf

Archivmeldung vom 23.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verlangt von der Bundesregierung einen Sozialkodex für die Deutsche Telekom. "Ich fordere die Bundesregierung auf, sich auf einen 'Sozialkodex Telekom' zu verpflichten, der die Interessen der Beschäftigten nachhaltig schützt", sagte Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

In dem Kodex soll die Bundesregierung den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und weitere Personalabbaupläne einfordern, die Beibehaltung des laufenden Tarifniveaus und eine Abkehr von Plänen zur Arbeitszeitverlängerung. Hintergrund ist ein möglicher weiterer Stellenabbau bei dem Bonner Konzern. "Bei der Telekom könnte die Bundesregierung damit ihre sozialpolitisch verantwortungsvolle Kompetenz beweisen", hieß es bei Verdi. Zudem drohte Verdi der Telekom wieder mit Streik. "Das hängt von tariflichen Umständen ab", sagte ein Verdi-Sprecher. Sollte eine der zum Verkauf stehenden Telekom-Gesellschaften "an einen Billigheimer gehen, der den Beschäftigten nur fünf Euro pro Stunde bezahlt, werden wir handfesten Widerstand organisieren."

Quelle: Pressemitteilung Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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