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Dax lässt an "Hexensabbat" deutlich nach - Angst vor Finanzkrise

Archivmeldung vom 17.03.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.03.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Verlust, Crash, Einbruch, Börse, Konjunktur und Insolvenz (Symbolbild)
Verlust, Crash, Einbruch, Börse, Konjunktur und Insolvenz (Symbolbild)

Bild: Hildegard Armbruster / pixelio.de

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 14.768 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem optimistischen Tagesstart ist der Dax zum Mittag ins Minus gedreht und setzte am Nachmittag den Abwärtstrend fort. Dabei schwankte der Index deutlich. Hintergrund ist der sogenannte "Hexensabbat", an dem Futures und Optionen an der Terminbörse Eurex verfallen.

Bis kurz vor Handelsschluss konnten lediglich die Papiere von Infineon, Covestro, Siemens, Deutscher Post und Bayer zulegen. Nach den Zugewinnen am Vortag bildeten die Aktien von Siemens Energy neben denen der Commerzbank mit minus vier Prozent das Schlusslicht der Kursliste. Zuvor war am Mittwoch die Kapitalerhöhung des Energietechnikherstellers abgeschlossen worden. Der Stand der Commerzbank zeigt, dass auch eine Rettungsaktion mehrerer US-Banken für die angeschlagene First Republik Bank am Vortag das Vertrauen in die Finanzmärkte nicht vollständig wiederherstellen konnte. "Nach der mutmachenden Erholung gestern kamen heute die Sorgen über die Verfassung des Finanzsektors mit voller Wucht an die Börse zurück", kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. Unterdessen sanken die Preise für Gas und Öl: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 44 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 73,10 US-Dollar, das waren 160 Cent oder 2,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0656 US-Dollar (0,42 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9384 Euro zu haben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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