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Tengelmann-Chef: Hängepartie bescherte dem Unternehmen Millionenverlust

Archivmeldung vom 16.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo von Tengelmann
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Die lange Übernahmeschlacht um Kaiser`s Tengelmann kommt dem Eigentümer der Supermarktkette teuer zu stehen: "Die zweijährige Hängepartie hat dem Unternehmen einen Millionen-Verlust in dreistelliger Höhe beschert", sagte der Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub der "Süddeutschen Zeitung". Dennoch habe es dazu keine Alternative gegeben. "Ein Einzelverkauf wäre die reinste Rosinenpickerei geworden.

Deswegen waren 8.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Die Abwicklungskosten wären sehr hoch gewesen, noch höher als der Verkauf es jetzt gewesen ist." Andreas Mundt, der Präsident des Bundeskartellamts, kritisierte den Verkauf von Kaiser`s Tengelmann an den Branchenführer Edeka, der 67 Filialen an Rewe weiterreicht.

"Nicht nur die für die Verbraucher, auch für die Nachfrageseite, also die Beziehung der Händler zu den Herstellern und Lieferanten, bringt der Vorgang Verschlechterungen", sagte Mundt der "Süddeutschen Zeitung". "Wir müssen auch in Zukunft dafür sorgen, dass Handelskonzerne keine unbotmäßigen Forderungen gegenüber den Herstellern durchsetzen können. Wir werden die großen Händler also weiter im Blick haben."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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