Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Henkel-Chef verteidigt Strategiewechsel

Henkel-Chef verteidigt Strategiewechsel

Archivmeldung vom 06.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Gebäude in Düsseldorf-Holthausen
Gebäude in Düsseldorf-Holthausen

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der neue Vorstandsvorsitzende des Konsumgüterherstellers Henkel, Carsten Knobel, hat seinen angekündigten Strategiewechsel verteidigt und selbstkritische Töne angeschlagen. "Was vor einigen Jahren richtig war, muss heute nicht mehr richtig sein", sagte Knobel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Das Unternehmen habe "nicht immer alles richtig gemacht". Der Aktienkurs von Henkel hat in den vergangenen drei Jahren fast ein Drittel an Wert verloren, Knobel will nun wieder auf Wachstum umschalten: "Wir brauchen mehr Innovationen, die am Markt erfolgreich sind", so der Henkel-Chef weiter. Dafür müsse man "mehr investieren, um uns langfristig erfolgreich zu entwickeln". Nur mit Kostensenkungen sei das nicht zu erreichen. Henkel will sich von zahlreichen Marken trennen, vor allem im Konsumgütergeschäft.

Gleichzeitig kündigte Knobel an, auch verstärkt wieder auf Einkaufstour gehen zu wollen. Dabei gehe es nicht nur um neue Geschäftsfelder, sondern unter Umständen auch um klassische Marken. "Manche Sachen sind vielleicht interessant, aber einfach zu teuer. Dann lässt man besser die Finger davon", so der Henkel-Chef. Mit der neuen Strategie einher geht auch ein stärkerer Fokus auf Nachhaltigkeit. "Ich finde es immer gut, wenn es Herausforderungen gibt", sagte Knobel mit Blick auf Kritik etwa von der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg. Gleichwohl beklagte der Henkel-Chef, dass große Konzerne im Vergleich zu Start-ups weniger Vertrauensvorschuss genießen. "Wir haben hier eine Asymmetrie zwischen Glaubwürdigkeit und Wirkung. Denn wenn wir uns nur um ein Prozent verbessern, hat das bei unseren Mengen einen viel größeren Effekt", sagte Knobel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Inelia Benz: Die Lemurianische Verbindung
Inelia Benz: Die Lemurianische Verbindung
Inelia Benz: "Macht über Andere ist so...VON GESTERN"
Inelia Benz: "Macht über Andere ist so...VON GESTERN"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte tratte in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige