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Ford behebt Batterieprobleme beim Kuga - Auslieferung war nach Bränden gestoppt worden

Archivmeldung vom 30.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo der Ford Motor Company
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Köln. Der Autobauer Ford hat das Batterieproblem beim teilelektrischen Modell Kuga gefunden. "Ford wird nun alle Batterien komplett gegen neue austauschen", sagte ein Konzernsprecher dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Mitte Oktober war bekannt geworden, dass der Konzern das Modell zurückrufen musste, weil sich in die Lithium-Ionen-Zellen stark erhitzten, so dass es in sieben Fällen europaweit zum Batteriebrand gekommen war. Betroffen sind mehr als 30 000 Kuga in der Hybrid-Version, die 2020 zugelassen worden sind. Die Auslieferung des SUVs wurde gestoppt. Zusammen mit dem Batterie-Zulieferer, dem Vernehmen nach handelt es sich um Samsung, ist es nun gelungen, die Ursache des Problems zu finden. Offenbar führten Verunreinigungen in den Zellen zu der Überhitzung.

Die Kunden wurden in einem Schreiben über die nächsten Schritte informiert. Der Neueinbau berücksichtige die Reihenfolge, in der die Fahrzeuge gekauft wurden, so der Ford-Sprecher. Jedem Fahrzeughalter werde ab Ende November ein Termin zugewiesen. Das Unternehmen geht davon aus, dass Ende Dezember mit den Arbeiten begonnen werden kann und bis März kommenden Jahres alle Fahrzeuge umgerüstet sein werden. Einen Hol- und Bringservice sowie ein Ersatzfahrzeug werden ebenso angeboten wie eine Tankkarte über 500 Euro für den zusätzlichen Kraftstoffverbrauch durch den vorübergehenden Wegfall des E-Antriebs.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)


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