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T-Systems Chef Adel Al-Saleh verkauft Geschäftsteil an IBM

Archivmeldung vom 14.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Adel Al-Saleh (2017)
Adel Al-Saleh (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Telekom-Großkundentochter T-Systems verkauft den Betrieb von Großrechnern an den US-Konzern IBM. "Die bestehenden Kundenverträge bleiben unberührt", sagte ein T-Systems-Sprecher dem "Handelsblatt".

400 Mitarbeiter in sechs Ländern wechseln im Mai zu IBM, wie es in einer internen Mitteilung heißt, über welche die Zeitung berichtet. T-Systems will sich laut "Handelsblatt" nicht komplett aus dem Geschäft mit Großrechnern zurückziehen, sondern künftig Dienstleistungen gemeinsam mit IBM anbieten. Eine Zustimmung der Wettbewerbsbehörden steht noch aus.

Damit treibt der neue US-Amerikanische T-Systems-Chef Adel Al-Saleh den Umbau der Telekom-Tochter voran. Im Juni hatte er den Abbau von 10.000 der insgesamt rund 37.000 Stellen angekündigt – davon fast 6.000 in Deutschland. Zudem soll die Zahl der Städte mit Standorten von mehr als 100 auf 25 Städte reduziert werden. Querschnittsfunktionen werden in Hamburg, Berlin, Bonn, Darmstadt, Frankfurt am Main, Leinfelden und München gebündelt. Vor rund zwei Wochen hatte Al-Saleh dann auch die Geschäftsführung von T-Systems von sechs auf vier Mitglieder verkleinert. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung eine Einsparung von 600 Millionen Euro. Schon zwischen 2014 und 2015 waren bei T-Systems fast 5.000 Stellen abgebaut worden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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