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Schell würde Angebot von 31 Prozent ohne eigenen Tarifvertrag annehmen

Archivmeldung vom 16.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Lokführergewerkschaft GDL ist offenbar bereit, gegebenenfalls auf einen eigenen Tarifvertrag zu verzichten. Auf die Frage, ob er ein Angebot von 31 Prozent mehr Lohn ohne eigenen Vertrag akzeptieren würde, sagte der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, am Donnerstagabend (15.11.07) in der N24-Sendung "Studio Friedman": "Dieses Angebot würde ich annehmen."

Dies sei allerdings "hypothetisch", da Bahnchef Mehdorn kein solches Angebot machen werde. Schell betonte, es müsse für die Lokführer "in jedem Fall" eine Lohnerhöhung mit einer "zweistelligen Prozentzahl" herauskommen, also "mindestens zehn Prozent" mehr. Gleichzeitig müsse es eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen geben. Zur Vertragsfrage sagte Schell: "Das werden wir dann schauen", betonte aber: "Wir fordern den eigenen Tarifvertrag."

Der GDL-Chef drohte erneut einen unbefristeten Streik im gesamten Personen- und Güterverkehr an. "Wenn nichts passiert, was bleibt uns anderes", sagte Schell, stellte aber klar: "Wir werden an Heiligabend nicht streiken." Kritische Äußerungen aus der SPD und vom DGB wies der GDL-Vorsitzende mit den Worten zurück: "Das verwundert ja sehr." Er "wage es im Detail zu bezweifeln, dass SPD-Fraktionschef Peter Struck, der SPD-Vorsitzende Kurt Beck und DGB-Chef Michael Sommer "wissen, worüber sie reden."

Quelle: Pressemitteilung N24

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