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Dax lässt geringfügig nach - Gegenwind aus den USA

Archivmeldung vom 20.02.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Michael Mross an der Frankfurter Börse (DAX), Symbolbild
Michael Mross an der Frankfurter Börse (DAX), Symbolbild

Bild: Eigenes Werk /SB

Am Dienstag hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 17.068 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

"Der Deutsche Aktienindex lässt sich weder von den bevorstehenden Ereignissen dieser Handelswoche wie dem Fed-Sitzungsprotokoll und der Nvidia-Bilanz noch dem Einknicken der Kurse an der Wall Street aus der Ruhe bringen", kommentierte Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. "In den USA geht es mit den Technologieaktien weiter abwärts, nachdem die in der vergangenen Woche gemeldeten Daten zur Preisentwicklung der Hoffnung auf eine schnelle und deutliche Zinswende einen gehörigen Dämpfer verpasst haben." Die Zahlen würden die Anleger zu der Erkenntnis zwingen, dass die Federal Reserve die Zinssätze nicht so oft und so bald wie erwartet senken werde, so Oldenburger. "Sie bestätigten damit aber lediglich die Fed in ihrer abwartenden Haltung, die ihr der Markt monatelang auf Teufel komm raus nicht abnehmen wollte. Vor allem die Inflation im Dienstleistungssektor bleibt hoch und die Notenbank will erst Fortschritte in diesem Bereich sehen, um darauf vertrauen zu können, dass die Inflation dauerhaft zu ihrem Zwei-Prozent-Ziel zurückkehrt." 

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 24 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis acht Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. 

Der Ölpreis sank hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 82,16 US-Dollar, das waren 140 Cent oder 1,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. 

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0815 US-Dollar (+0,35 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9246 Euro zu haben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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