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Asmussen findet Debatte um Währungskrieg übertrieben

Archivmeldung vom 15.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Jörg Asmussen im März 2012
Jörg Asmussen im März 2012

Foto: Martin Jost
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, hält die derzeitige Debatte um einen Währungskrieg für übertrieben. "Ich glaube, wenn man sich die ruhigen und sachlichen Debatten hier in Moskau beim G-20 anhört, ist das Gerede von einem Währungskrieg weit, weit übertrieben", sagte der Währungshüter vor dem am Wochenende stattfindenden Treffen der G-20-Finanzminister in der russischen Hauptstadt am Freitag dem Deutschlandfunk.

Wechselkurse sollten marktbasiert sein, das habe die G7 erst unlängst erklärt. "Wir haben kein Wechselkursziel", betonte Asmussen mit Blick auf die Geldpolitik der EZB. Für die Stabilität des Euro sei es wichtig, dass die Länder die Defizitziele einhalten. Hinsichtlich der Schuldenkrise in Europa erklärte das EZB-Direktoriumsmitglied, dass Europa heute besser dastehe als noch vor zwölf Monaten, mahnte aber zugleich solide Finanzen in der Eurozone an. "Man braucht solide Finanzen in der Eurozone, von Finnland bis nach Portugal und von Zypern bis nach Irland. Das gilt für alle Staaten, auch für Deutschland und Frankreich", erklärte Asmussen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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