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Frauen scheuen Aktien als Altersvorsorge

Archivmeldung vom 07.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Raiffeisen-Beratung: Frauen sollten mehr riskieren.
Raiffeisen-Beratung: Frauen sollten mehr riskieren.

Bild: rbinternational.com

"Frauen brauchen mehr Mut zum längerfristigen Investieren am Aktienmarkt, sie sollten nicht immer auf bessere Zeiten warten." So fasst Ingrid Szeiler, Chief Investment Officer der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft http://rcm.at , eine neue Studie der Valida Vorsorgekasse zusammen, die heute, Mittwoch, in Wien vorgestellt wurde. Hierfür wurden über 2.000 Frauen in Österreich befragt. Das Ergebnis: Frauen setzen eher auf Sparbücher und haben weniger Risikobereitschaft als Männer.

Nullzinsen schmelzen Einlagen

Laut Heike Arbter, Head of Structured Products bei der Raiffeisen Centrobank, sind Sparbücher aufgrund von Inflation dauerhaft keine profitable Lösung. So habe sich die Kaufkraft von Spareinlagen von 2008 bis 2018 um 15 Prozent reduziert. Das wirke sich negativ auf die Pensionsvorsorge aus. So meinen fast 80 Prozent der in der Studie befragten Frauen, nicht gut von der staatlichen Pension leben zu können. Der Gender-Wealth-Gap von etwa 23 Prozent tut sein Übriges, um Frauen von Investments zu entmutigen.

Dabei sind laut Szeiler Aktienanlagen eine relativ sichere Form der Finanzierung: "Über 15 Jahre wurde die Gesamtrendite der 16 Anlageklassen untersucht. Dabei zeigt sich, dass alle fünf Jahre durchschnittlich 2,5 Prozent an Ertrag gewonnen wurden. Seit 1999 gab es nur in vier Jahren positive Gesamtrendite, aber nach einem schlechtem Jahr folgt üblicherweise ein gutes Jahr. Wenn man also lange genug durchhält, hat man am Ende eine starke Veranlagung. Eine breite Streuung ist auch empfehlenswert."

Einstieg mit 50 Euro im Monat

Laut der Studie wünscht sich jede zweite Frau nicht nur Sicherheit bei Anlagen, sondern auch mehr Information über ihre Möglichkeiten. "Im vorigen Jahr gab es große gesetzliche Änderungen im Beratungsprozess, hier wird ab jetzt mehr Klarheit und Transparenz geschaffen. Berater werden mehr auf das Kundenprofil achten und Kunden in Hinblick auf individuelle Bedürfnisse und Risikofaktoren informieren. Wir wollen vor allem Frauen zum Schritt vom Sparbuch zu Wertpapieren ermutigen", meint Arbter gegenüber pressetext. Auch Nachhaltigkeit sei Frauen bei den Produkten und Unternehmen, in die sie investieren, wichtig.

Szeiler empfiehlt für mehr Sicherheit Investments in Fonds. "Es gibt bei Fonds vier Risikoklassen, wobei die höchste potenziell mehr Ertrag abwirft. Selbst mit dem defensivsten Produkt wurde in letzten Jahren ein Ertrag von 3,88 Produkt im Jahr verdient", meint Szeiler. Fondssparpläne können ab einem Beitrag von 50 Euro monatlich eröffnet werden. 63 Prozent der für die Studie befragten Frauen meinte jedoch, sie hätten einfach nicht genug Geld, um sich Anlagen leisten zu können. Für 28 Prozent sind die monatlichen Kosten zu hoch. "50 Euro im Monat sind zwar nicht wenig, aber wenn Frauen das Geld zur Verfügung haben, sollten sie es früh anlegen. Die monatliche Zahlung kann notfalls auch jederzeit unterbrochen werden."

Quelle: www.pressetext.com/Georg Haas


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