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Umfrage: Soziale Medien haben immer mehr Einfluss auf das Kaufverhalten

Archivmeldung vom 10.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Markus Wegner / pixelio.de
Bild: Markus Wegner / pixelio.de

Bewertungsportale, Blogs, Foren oder Unternehmensplattformen - Soziale Medien werden für die Kaufentscheidungen vieler Kunden und den Erfolg einer Marke zunehmend wichtiger. Immerhin 62 Prozent der Deutschen richten ihre Käufe auch nach dem Urteil, das andere Erwerber im Netz über die Qualität erworbener Produkte abgegeben haben. Und 79 Prozent der Bundesbürger sind bereit, in sozialen Medien positive Bewertungen abzugeben, wenn ihnen bestimmte Artikel besonders gut gefallen haben. Das sind zentrale Ergebnisse einer Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema "Wie wichtig ist Social Media für ihr Kaufverhalten", für die 1.020 Bundesbürger in einer Online-Umfrage interviewt worden sind.

Doch trotz dieser Wachstumspotenziale nutzen viele Unternehmen nicht konsequent genug die Chancen, die das Social Web ihnen bietet, und bleiben bei traditionellen Medien- und PR-Kampagnen. Mit schlechten Inhalten und fehlendem Engagement in den Nutzerforen riskieren diese Unternehmen, sich von ihren Kunden zu entfernen. Rund 90 Prozent der befragten Bundesbürger beklagen, dass die meisten Unternehmen Social Media nur einsetzten, um Werbebotschaften zu verbreiten. Die Verbraucher spüren daher weniger Lust, die Produkte dieser Firmen zu erwerben. Und sie äußern ihre Unzufriedenheit im Netz, wenn ihnen die Produkte der Unternehmen missfallen - nahezu 80 Prozent der befragten Bundesbürger sind bereit, bei Ärger über Unternehmen und Marken negative Kommentare abzugeben.

"Wer seine Aktivitäten in sozialen Medien richtig koordiniert, wird dazu beitragen, eine Marke stark aufzuwerten", sagt Prophet-Partner Paul English. Wenn Unternehmen das Social Web allerdings nur als Marketing-Plattform einsetzten, verpassten sie die große Chance, ein echtes "Social Business" aufzubauen. Laut English verknüpfe ein solches Unternehmen geschickt soziale Trends und Technologien, um diese bei Marktforschung, Produktentwicklung, Kundendienst, Verkauf sowie der Vernetzung der Mitarbeiter gleichermaßen einzusetzen: "Sie steuern so ihr Geschäft und schaffen neue Wachstumspotenziale". Wichtig für Unternehmen sei es, so Englisch, dass sie die Gefühle und Motive ihrer "Marken-Fürsprecher" in den Sozialen Medien verstünden und sich mit ihnen inhaltlich auseinander setzten statt sie mit plumpen PR-Nachrichten zu versorgen.

Hier finden Sie einen Hintergrundartikel zum Thema Social Media sowie die Ergebnisse der deutschen Umfrage: http://ots.de/wwn1l

Quelle: Prophet (ots)

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