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Galeria startet neuen Onlineshop

Archivmeldung vom 27.06.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.06.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Logo des Nachfolgers Galeria Karstadt Kaufhof seit 25.3.2019
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Essener Warenhauskonzern Galeria hat in der Nacht zu Montag einen runderneuerten Onlineshop für die früheren Marken Karstadt und Kaufhof gestartet.

In einem Brief an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aus dem die Westdeutsche Allgemeinen Zeitung zitiert, räumt Konzernchef Miguel Müllenbach auch offen Probleme ein. "Es ist kein Geheimnis, dass wir, was unser Online-Geschäft angeht, nicht nur etwas, sondern ganz gewaltig aufholen müssen", schreibt er.

Der neue Onlineshop sei ein Baustein der neuen Internetstrategie. "Sie werden feststellen, dass wir u.a. damit endlich in jeder Filiale mit Profilen für jeden Mitarbeiter den Zugriff auf das gesamte Galeria-Sortiment haben, über Echtzeit-Bestände verfügen, eine komplett neue Produktdarstellung eingeführt haben und unser Shop auf jedem Endgerät heute und morgen in maximal möglicher Geschwindigkeit funktioniert", so Müllenbach.

Der Konzernchef kündigte zudem an, 30 Millionen Euro in sein Logistikzentrum in Unna zu investieren. Dort soll "eine eigene, automatisierte Einheit für die optimale Belieferung unserer Online-Kunden" entstehen. Kundinnen und Kunden sollen dadurch "sehr viel schneller ihre Ware nach Hause bekommen und endlich alles in einer Sendung."

Galeria setzt auch die Modernisierung seiner Warenhäuser fort: Noch in diesem Jahr sollen die Kaufhäuser im Oberhausener Westfield Centro, Euskirchen, Stuttgart, Fulda, München-Marienplatz, Koblenz, Hamburg AEZ, Dresden, Berlin-Alexanderplatz, Hamburg-Mönckebergstraße und Berlin-Tegel nach dem Konzept "Galeria 2.0" umgebaut werden, das etwa in Frankfurt und Kleve bereits umgesetzt wurde.

"Wir arbeiten an nicht weniger als 18 strategischen Projekten aus allen Unternehmensbereichen, die nicht alle gleichermaßen sofort sichtbar sind. Aber sie werden uns dennoch alle erheblich weiter voranbringen", macht Müllenbach der Galeria-Belegschaft Mut. Die Warenhauskette hatte stark unter den Lockdowns während der Corona-Pandemie gelitten und zweimal Staatshilfe in Anspruch genommen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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