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Bahn und GDL verkünden Einigung im Tarifkonflikt

Archivmeldung vom 16.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Sorgen die Gewerkschaften seit Jahren für eine Lohnsklaverei in Deutschland? (Symbolbild)
Sorgen die Gewerkschaften seit Jahren für eine Lohnsklaverei in Deutschland? (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben in ihrem monatelangen Tarifkonflikt einige Einigung erzielt. Das teilten beide Seiten am Donnerstag in Berlin mit. Der Kompromiss sieht eine Laufzeit von 32 Monaten vor. Im Dezember 2021 soll es Gehaltserhöhungen von 1,5 Prozent sowie einen Corona-Bonus von bis zu 600 Euro für die Beschäftigten geben.

Im März 2022 soll eine weitere Corona-Zahlung in Höhe von 400 Euro folgen. Ein Jahr später soll es weitere Lohnerhöhungen im Umfang von 1,8 Prozent geben. Die Einigung wurde von Bahn-Personalvorstand Martin Seiler und GDL-Chef Claus Weselsky verkündet. Auch die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Stephan Weil (SPD) und Daniel Günther (CDU), waren vor Ort. Sie hatten in dem Konflikt vermittelt.

In dem Tarifkonflikt hatte es zuletzt eine längere Verhandlungspause gegeben. Insgesamt hatte die Gewerkschaft in der Tarifrunde dreimal gestreikt. Bewegung war allerdings am Wochenende in den Streit gekommen, nachdem die Bahn ein neues Tarifangebot vorgelegt hatte. Es enthielt neben Lohnerhöhungen in Höhe von insgesamt 3,2 Prozent und einer Corona-Prämie für 2021 auch "eine zusätzliche Entgeltkomponente", was die Gewerkschaft offenbar davon überzeugte, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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