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Dax legt erneut deutlich zu - Inflationsrückgang macht Hoffnung

Archivmeldung vom 30.03.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.03.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
DAX (Deutscher Aktienindex) & Börse (Symbolbild)
DAX (Deutscher Aktienindex) & Börse (Symbolbild)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Frankfurter Wertpapierbörse (Geschichte, Parketthandel, Xetra) - Der Zeit voraus! | Börse Frankfurt" / Eigenes Werk

Am Donnerstag hat der Dax erneut deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.522 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Von Anlegern wurde insbesondere der Rückgang der Inflation in Deutschland positiv aufgenommen. Am Nachmittag hatte das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland sich im März wie erwartet auf 7,4 Prozent abgeschwächt habe. Unter Anlegern scheint die schlechte Stimmung der letzten Tage nun überwunden zu sein. "Im Chart des Deutschen Aktienindex ist zumindest nicht mehr viel davon, sondern maximal eine gesunde Korrektur zu erkennen", kommentierte Konstantin Oldenburger, Analyst bei CMC Markets die Stimmung auf dem Parkett in Frankfurt. Nach dem gestrigen Sprung über die Widerstandszone setze der Markt heute seine Erholung "erwartungsgemäß" fort. "Diejenigen, die am vergangenen Freitag nach dem Kurssturz der Deutschen Bank endgültig das Handtuch warfen, sind jetzt, rund 700 Punkte höher, wieder gezwungen einzusteigen", so Oldenburger. Ob die gute Stimmung erhalten bleibe, hänge jedoch auch von den US-Inflationsdaten ab, die am Freitag veröffentlicht werden. Besonders profitieren konnten am Donnerstag die Papiere von Adidas, Infineon und Zalando, die sich kurz vor Handelsschluss an der Spitze der Kursliste befanden. Abschläge gab es unterdessen entgegen dem Trend bei Anteilsscheinen von der Deutschen Börse, Symrise und Porsche.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 44 Euro und damit zwei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 79,08 US-Dollar, das waren 80 Cent oder 1,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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