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Höhere Preise für gebrauchte Eigenheime Hannover am teuersten in Niedersachsen

Archivmeldung vom 16.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
In den größeren niedersächsischen Städten sind die Eigenheimpreise in den letzten fünf Jahren zum Teil deutlich gestiegen. Aktuell am teuersten ist die Stadt Hannover mit einem Standardpreis von 365.000 Euro für gebrauchte frei stehende Einfamilienhäuser. Bild: "obs/LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover"
In den größeren niedersächsischen Städten sind die Eigenheimpreise in den letzten fünf Jahren zum Teil deutlich gestiegen. Aktuell am teuersten ist die Stadt Hannover mit einem Standardpreis von 365.000 Euro für gebrauchte frei stehende Einfamilienhäuser. Bild: "obs/LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover"

In den größeren niedersächsischen Städten sind die Eigenheimpreise in den letzten fünf Jahren zum Teil deutlich gestiegen. Aktuell am teuersten ist die Stadt Hannover. Der Standardpreis für gebrauchte frei stehende Einfamilienhäuser liegt hier bei 365.000 Euro. Auch in Wolfsburg übertreffen die Eigenheimpreise die 300.000-Euro-Marke. An dritter Stelle in Niedersachsen folgt Osnabrück mit einem typischen Preisniveau von 295.000 Euro.

Diese Angaben für das dritte Quartal 2013 finden sich im aktuellen Kaufpreisspiegel, den die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover (LBS Nord) regelmäßig veröffentlicht. Für die Analyse wertet das Forschungsinstitut empirica die Verkaufsangebote in den niedersächsischen Tageszeitungen und Online-Portalen aus.

"Trotz des wachsenden Neubauangebots ist vor allem in den Städten bei gebrauchten Objekten noch keine Preisentspannung in Sicht. Bei den anhaltend niedrigen Zinsen lässt sich der Kauf eines Eigenheims aber weiterhin noch günstig finanzieren", erklärt Dr. Rüdiger Kamp, Vorstandsvorsitzender der LBS Nord.

In der Landeshauptstadt Hannover ist der Standardpreis für ein Einfamilienhaus aus dem Bestand seit 2008 jährlich um 4 Prozent gestiegen. Nach den Berechnungen von empirica muss ein Normalverdienerhaushalt für den Hauskauf hier das Neunfache seines Jahresnettoeinkommens aufbringen. Die Spitzenpreise in Hannover liegen sogar bei knapp 500.000 Euro.

Ebenfalls zu den teureren Regionen in Niedersachsen zählt der Landkreis Harburg. Für gebrauchte Eigenheime im "Speckgürtel" Hamburgs werden 287.500 Euro als Standardpreis verlangt. Das entspricht 5,4 örtlichen Jahreseinkommen. Auch die Städte Braunschweig und Oldenburg liegen mit typischen Angebotspreisen von rund 270.000 Euro am oberen Ende der Skala.

Die höchsten Preissteigerungen bei gebrauchten Einfamilienhäusern gab es in der Stadt Wolfsburg. Die Angebotspreise kletterten seit 2008 jährlich um 9 Prozent. Besonders hochwertige Objekte werden derzeit für mehr als 400.000 Euro angeboten. Auch in Oldenburg (plus 6 Prozent pro Jahr) und Osnabrück (plus 4 Prozent pro Jahr) haben die Preise in den letzten fünf Jahren deutlich angezogen.

Ein mittleres Preisniveau in Niedersachsen findet sich im Heidekreis. Hier liegen die Hausangebote durchschnittlich bei 177.500 Euro. Das entspricht 4,3 Jahreseinkommen eines Normalverdienerhaushalts.

Am günstigsten werden Häuser aus zweiter Hand in den Landkreisen Holzminden (105.000 Euro), Lüchow-Dannenberg (110.000 Euro) und Northeim (110.000 Euro) angeboten. Ein Eigenheim lässt sich hier bereits mit knapp drei Durchschnittseinkommen erwerben.

Quelle: LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover (ots)

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