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Studie: Aussichten für Kfz-Versicherer trüben sich ein

Archivmeldung vom 13.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Die Perspektiven für die deutschen Automobilversicherer trüben sich nach Einschätzung von Experten zunehmend ein. Die Technologie und Veränderungen im Kundenverhalten würden dazu führen, dass in Zukunft wesentlich weniger Versicherungsschäden reguliert werden müssten, so die Experten von Roland Berger in einer aktuellen Studie zum Kfz-Markt, über die das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet.

Gegenüber heute werde das Schadenvolumen 2030 um durchschnittlich 20 bis 25 Prozent abgenommen haben. Das habe langfristig drastische Folgen. Auch in 15 Jahren werde es noch traditionelle Kfz-Versicherungen geben – aber spürbar weniger, erklärt Jürgen Thiele von Roland Berger. "Für viele Versicherer stehen derzeit andere Themen im Vordergrund, etwa die Zukunft der Lebensversicherung. Die Bedrohung für die traditionelle Kfz-Versicherung wird – insbesondere mit Blick auf die aktuelle Gewinn- und Verlustrechnung – noch als weniger akut empfunden." Dabei stammen rund 42 Prozent der Beitragseinnahmen von Versicherern weltweit aus dem Kfz-Bereich.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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