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Commerzbank springt bei Zahlungssystem EPI ab

Archivmeldung vom 17.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Zentrale: Commerzbank. Bild: Commerzbank, Julia Schwager
Zentrale: Commerzbank. Bild: Commerzbank, Julia Schwager

Das mit großen Hoffnungen ins Leben gerufene europäische Zahlungssystem EPI wird allenfalls als abgespeckte Version an den Start gehen. Die Commerzbank, die das Prestigeprojekt lange unterstützte, habe ihre Teilnahme offiziell abgesagt, berichtet das "Handelsblatt".

EPI sei zwar eine richtige Idee, um einen europäischen Zahlungsverkehr voranzubringen, allerdings hätten bereits zahlreiche Institute aus diversen europäischen Ländern ihren Rückzug erklärt, sagte ein Sprecher des Instituts der Zeitung. "Die verbliebene Reichweite und relativ hohe Anfangsinvestitionen stehen nicht mehr im Einklang - damit sind wesentliche Voraussetzungen für eine strategische Investition nicht gegeben", so der Commerzbank-Sprecher.

"Deshalb werden wir uns an EPI zum jetzigen Zeitpunkt nicht beteiligen." In Spanien, wo ursprünglich 15 Institute Interesse signalisiert hatten, hält Finanzkreisen zufolge nur eine Großbank an dem Projekt fest. Viele andere Geldhäuser seien dagegen ausgestiegen. 2020 hatten mehrere Großbanken die European Payments Initiative (EPI) gegründet. Ziel war der Aufbau eines eigenen Zahlungssystems, um unabhängiger von mächtigen US-Konzernen zu werden. Ende Januar oder Anfang Februar soll die finale Entscheidung fallen, wer sich bei EPI beteiligt - und ob das ganze Projekt überhaupt umgesetzt wird.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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