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Bankenverband prognostiziert weitere Belebung der Wirtschaft

Freigeschaltet am 22.09.2021 um 06:42 durch Sanjo Babić
Klein- und mittelständische Unternehmer sind von der Weltpolitik nicht mehr gewollt (Symbolbild)
Klein- und mittelständische Unternehmer sind von der Weltpolitik nicht mehr gewollt (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk / SB

Trotz wachsender Konjunkturrisiken bleibt der deutsche Bankenverband optimistisch hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung im kommenden Jahr. Das berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Die Konjunkturprognose, die der Bankenverband halbjährlich auf Grundlage einer Umfrage unter 14 Chefvolkswirten von Privatbanken vorlegt, geht demnach von 3,3 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem und 4,6 Prozent im kommenden Jahr in Deutschland aus. Damit haben die Banken ihre Wachstumserwartung für das laufende Jahr im Vergleich zur Prognose aus dem Frühjahr um 0,5 Prozentpunkt gesenkt und die für das kommende Jahr um 0,5 Prozent erhöht. Hauptgrund für die Verlagerung der Wachstumsdynamik von diesem in das kommende Jahr sind höhere Corona-Infektionszahlen sowie die erheblichen Liefer- und Produktionsengpässe im Industriesektor.

"Die Delta-Variante des Coronavirus trifft die europäische Wirtschaft - und sei es nur, weil in China wichtige Häfen kurzfristig geschlossen werden", sagte Stefan Schneider, Chefvolkswirt für Deutschland der Deutschen Bank und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschafts- und Währungspolitik des Bankenverbandes, dem RND. "Auch der Mangel an Mikrochips und Gr undstoffen wie Holz, Metall oder Baumaterial ist ein Problem und verhindert gerade, dass die deutsche Industrie richtig durchstartet", so Schneider weiter. Er gehe aber davon aus, dass sich die Lieferengpässe vieler Produkte in den kommenden Monaten erledigen werden. Unterm Strich blicken die Volkswirte mit Optimismus auf das zweite Halbjahr und das kommende Jahr, auch weil die Weltkonjunktur anzieht und die Unternehmen so viele Bestellungen wie nie verbuchen. "Die Auftragseingänge sind spektakulär. Die Auftragsbücher der Industrie sind für die nächsten zehn bis elf Monate voll. Das haben wir in der Form noch nie gesehen", so Schneider. Auch der private Konsum treibe das Wachstum und werde noch deutlich anziehen, weil die Sparquote durch die Corona-Lockdowns überdurchschnittlich hoch sei. "Ihr gespartes Geld werden die Menschen auch wieder ausgeben wollen", prognostiziert der Ökonom.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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