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Deutsche Bahn investiert Millionen in neue Züge nach Amsterdam

Archivmeldung vom 17.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Steuerwagen eines Intercity der Deutschen Bahn
Steuerwagen eines Intercity der Deutschen Bahn

Foto: Jivee Blau
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Deutsche Bahn investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in neue Züge nach Amsterdam - reagiert aber gleichzeitig zurückhaltend auf Vorschläge der niederländischen Bahn, die Fahrtzeit drastisch zu verkürzen. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Der Einsatz neuer Fahrzeuge sei von 2023 an vorgesehen, sagte eine Sprecherin, eine frühere Umstellung sei "leider nicht zu realisieren" - bedingt durch das europaweite Vergabeverfahren, die Lieferfristen der Fahrzeugindustrie und die Abnahme- und Genehmigungsprozesse zur Inbetriebnahme.

Sicher ist: "Die Deutsche Bahn plant für diese Verkehre eine Investition in dreistelliger Millionenhöhe." Auf der Strecke zwischen Berlin und Amsterdam verkehren Intercity-Züge (ICs), die planmäßig knapp sechseinhalb Stunden brauchen. Der Chef der niederländischen Staatsbahn NS, Roger van Boxtel, will, unterstützt vom Schienennetzbetreiber Prorail, die Reise auf etwa vier Stunden verkürzen. Am Montag bestieg er mit einer Delegation einen der Morgen-ICs nach Berlin, um auf der Messe Innotrans für das Projekt zu werben.

Die ICs sollen nach dem Willen der NS an weniger Orten halten und der Wechsel der Lokomotive an der Grenze entfallen. Um einen ersten Schritt zu tun, fuhr van Boxtels Zug ausnahmsweise in den Niederlanden durch. In Deutschland indes hielt er wie gewohnt. Vorgesehen war, eine halbe Stunde zu sparen. Der Effekt verpuffte zur Hälfte, wegen Verzögerungen auf deutscher Seite: Der Zug sei in Berlin 13 Minuten später angekommen als geplant, sagte ein NS-Sprecher.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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