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Zeitung: Strompreis treibt Fracht von der Schiene auf die Straße

Archivmeldung vom 22.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Die Politik schiebt nach einem Bericht der F.A.Z. den Schienengüterverkehr mit Lärmauflagen und steigenden Energiekosten auf das Abstellgleis - und treibt die Fracht auf die Straße. Mit immer neuen Vorgaben für die Bahn nehme sie unbemerkt Abschied von dem Ziel, dass mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden müsse, heißt es in dem Blatt.

Verschärfen könnte sich die Lage noch, wenn die neue Bundesregierung beschließen sollte, geltende Ausnahmen von der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die energieintensiven Bahnunternehmen abzuschaffen. "Die Kostenschere zwischen Straße und Schiene geht nicht nur wegen der Personalkosten immer weiter auseinander", sagte Karl-Friedrich Rausch, Logistikvorstand der Deutschen Bahn AG, der Zeitung. "EEG-Umlage und lärmabhängige Trassenpreise verteuern die Schiene. Die Politik macht uns das Geschäft nicht leichter."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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