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Familienunternehmer warnen vor Kapitalflucht

Archivmeldung vom 15.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Geldkoffer: Schweizer Banker angeklagt. Bild: pixelio.de/Thorben Wengert
Geldkoffer: Schweizer Banker angeklagt. Bild: pixelio.de/Thorben Wengert

Der Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, Brun-Hagen Hennerkes, warnt eindringlich vor einer höheren Besteuerung von Unternehmen: "Die wenigsten Unternehmer wollen das Land verlassen, und noch weniger wollen damit drohen", schreibt Hennerkes in einem Beitrag für die "Welt am Sonntag". Es sei aber "ein schleichender Prozess, wenn statt in deutsche in ausländische Betriebsstätten investiert wird. Da fährt kein Möbelwagen vor."

Überlegungen, Vermögen zu besteuern oder die Erbschaftsteuer zu erhöhen, seien ein "giftiges Gebräu, das den industriellen Kern unseres wirtschaftlichen Erfolges bedroht", so Hennerkes. In Bezug auf eine Entscheidung, mit der der Bundesfinanzhof kürzlich Zweifel angemeldet hat, dass die steuerliche Bevorzugung von Betriebsvermögen verfassungsgemäß ist, schreibt Hennerkes: "Unternehmerisches Vermögen ist Verantwortungseigentum: Alle haben einen Nutzen davon, weil es am Ende Jobs, Ertragsteuern und soziale Stabilität sichert. Die einfache Wahrheit ist: Wer alles gleich besteuern möchte, kann dies nur zu einem hohen Preis durchsetzen, den am Ende alle zahlen, weil Jobs fehlen und die Unternehmen, die den Staatssäckel füttern. Absolute Gleichheit und volkswirtschaftlicher Nutzen lassen sich hier nicht auf einen Nenner bringen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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