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Erzeugerpreise September 2019: -0,1 % gegenüber September 2018

Archivmeldung vom 21.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im September 2019 um 0,1 % niedriger als im September 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der erste Preisrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat seit Oktober 2016 (-0,5 %). Im August 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei +0,3 % gelegen.

Gegenüber dem Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im September 2019 geringfügig um 0,1 %. Energie insgesamt war 1,9 % billiger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat August 2019 stiegen die Energiepreise jedoch um 0,4 %. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 0,5 % höher als im September 2018. Gegenüber August 2019 sanken sie geringfügig um 0,1 %.

Vorleistungsgüter waren im September 2019 um 1,0 % billiger als im September 2018. Dies war der stärkste Preisrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat seit September 2016 (-1,1 %). Gegenüber dem Vormonat August 2019 sanken die Preise für Vorleistungsgüter um 0,3 %. Billiger als ein Jahr zuvor waren vor allem Sekundärrohstoffe (-15,0 %) und elektronische integrierte Schaltungen (-12,4 %). Metalle kosteten 2,4 % weniger, hier waren insbesondere Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen billiger als im Vorjahresmonat (-5,9 %), darunter Betonstahl (-10,5 %). Dagegen waren Edelmetalle und Halbzeug daraus 30,4 % teurer als im September 2018. Frischbeton kostete 6,5 % mehr als ein Jahr zuvor.

Die Preise für Investitionsgüter lagen im September 2019 um 1,5 % höher als ein Jahr zuvor (unverändert gegenüber August 2019), Gebrauchsgüter waren 1,4 % teurer (+0,1 % gegenüber August 2019).

Verbrauchsgüter waren im September 2019 um 1,8 % teurer als im September 2018. Gegenüber dem Vormonat August 2019 stiegen diese Preise um 0,2 %. Nahrungsmittel waren 2,2 % teurer als im Vorjahresmonat. Den höchsten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat wiesen auch im September 2019 Schweinefleisch (+19,4 %) und verarbeitete Kartoffeln (+16,1 %) auf. Billiger als im September 2018 war insbesondere Butter (-34,3 %). Zucker kostete 11,1 % weniger, jedoch stiegen diese Preise gegenüber August 2019 um 4,2 %.

Methodische Hinweise

Der Index misst die Entwicklung der Preise für die im Bergbau, im Verarbeitenden Gewerbe sowie in der Energie- und Wasserwirtschaft in Deutschland erzeugten und im Inland verkauften Produkte. Er stellt damit die Preisveränderungen in einer frühen Phase des Wirtschaftsprozesses dar. Erhebungsstichtag ist jeweils der 15. des Berichtsmonats.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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