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Das Beispiel Japan zeigt: Auch Null Zinsen helfen nicht!

Archivmeldung vom 11.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Weder Staatsdefizite von über 240% zum BSP, Konjunkturprogramme in Höhe von 12% zum BSP noch eine Null-Zins-Politik seit über 10 Jahren haben zu einer dauerhaften Konjunkturbelebung in den letzten 20 Jahren geführt. Japan befindet sich immer noch in einer Deflation.

Auch mit der aktuellsten Zinssenkung auf 0,25% wird die EZB die EU nicht vor einer Deflation retten können. Japan und die EU bräuchten dringend Wachstum und eine schwache Währung. Das hat die PSM Vermögensverwaltung in den letzten Jahren immer wieder betont. In einer Art Verzweiflungsakt, für die EZB, unsere Politiker und Ökonomen derzeit noch unvorstellbar, finanziert die japanische Notenbank aktuell die Hälfte des Staatshaushaltes mit ca. 500 Mrd. US-$.

Bei der nächsten größeren Finanz- bzw. Wirtschaftskrise wird auch die EZB im großen Stil Staatsfinanzierung mittels Notenpresse betreiben müssen. Kaputtsparen als Allheilmittel zum Schuldenabbau, wie es in den letzten Jahren in der EU bis heute praktiziert wurde, hätte in Japan schon längst zum sofortigen wirtschaftlichen und finanziellen Ruin geführt.

Quelle: PSM Vermögensverwaltung (ots)

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