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Telekom, Vofafone, Telefonica und sieben andere Telefonkonzerne Europas fordern EU-Regulierung von Facebook, Google und Co

Archivmeldung vom 07.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Lupo / pixelio.de
Bild: Lupo / pixelio.de

Die EU-Kommission soll globale Internet-Konzerne wie Google, Apple oder Facebook regulieren und dazu verpflichten, ihre Dienste wie WhatsApp oder Facebook für den Austausch mit anderen Diensten zu öffnen. Die Kommission müsse die "Transparenz und Offenheit von Kommunikationsplattformen, Betriebssystemen und Suchmaschinen sicherstellen, damit europäische Nutzer über Plattformen hinweg kommunizieren und frei wählen können". Das fordern zehn der größten europäischen Telekommunikationskonzerne in einem Schreiben an den neuen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, über das die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" berichtet.

Zu den Unterzeichnern gehören Telekom-Chef Tim Höttges und Vittorio Colao, CEO des Vodafone-Konzerns. Auch die Chefs von Telecom Italia, Teléfonica, Ericsson, Alcatel-Lucent, Liberty, Orange, Telenor und TeliaSonera haben den Brief unterschrieben. Die neue Regulierung würde den Internetkonzernen verbieten, dass Nutzer nur innerhalb eines geschlossenen Systems wie bei Facebook oder WhatsApp kommunizieren. Stattdessen müssten Facebook oder WhatsApp ihre Systeme ebenso gegenüber anderen Firmen öffnen, wie die Telefonkonzerne ihre Netze untereinander für Sprache und für SMS verbinden. Die Unternehmen fordern von der EU-Kommission auch, "Asymmetrien zwischen den Richtlinien für Investoren in die europäische Infrastruktur und denen für globale Internet-Konzerne" abzubauen. Es dürfe also nicht länger sein, dass die US-Internetkonzerne wie Google und Facebook in Europa Milliarden mit Diensten verdienen, die den europäischen Konzernen unter anderem wegen des hohen Datenschutzes verboten sind. Dahinter steckt auch die Forderung, dass die US-Konzerne, die mit Werbung in ihren Diensten in Europa Milliarden verdienen, sich an den Kosten für den Netzausbau beteiligen müssen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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