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NRW-Wirtschaftsminister Duin: Opel muss Zusagen einhalten

Archivmeldung vom 25.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Adam Opel GmbH Werk Bochum. Bild: Stahlkocher at de.wikipedia
Adam Opel GmbH Werk Bochum. Bild: Stahlkocher at de.wikipedia

Vor dem Hintergrund des Streits um das Opel-Werk Bochum forderte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) das Management auf, sich an Zusagen zu halten. Das Opel-Management habe bislang immer betont, dass das Unternehmen die gemeinsame Initiative "Bochum Perspektive 2022" ohne Vorbedingungen umsetzen will. "Ich setze darauf, dass alle sich an diese Verabredungen halten", sagte Duin den Zeitungen der WAZ-Gruppe (Dienstagausgaben).

Duin sagte weiter: "Niemand darf in die Arbeitslosigkeit entlassen werden." Nach Angaben des Bochumer Opel-Betriebsratschefs Rainer Einenkel habe das Unternehmen die Zustimmung zu betriebsbedingten Kündigungen und dem Abbau von 2500 bis 3000 Stellen bis 2016 zur Vorbedingung für weitere Verhandlungen gemacht. Diese Bedingungen beträfen auch die Gründung der Gesellschaft "Bochum Perspektive 2022", die eine möglichst große Zahl an Arbeitsplätzen am Standort Bochum erhalten soll. "Nun liegt der Ball im Feld der Verhandlungspartner", sagte Duin.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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