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Stadtwerke bekommen Zuschlag für Steag

Archivmeldung vom 13.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Fabian Pittich
Logo von Evonik Industries / Steag
Logo von Evonik Industries / Steag

Der Verbund aus sechs westdeutschen Stadtwerken hat den Zuschlag für den fünftgrößten deutschen Stromproduzenten Steag erhalten. Wie die Zeitungen der WAZ-Gruppe (Dienstagausgabe) aus Verhandlungskreisen erfuhren, hat der Vorstand der Muttergesellschaft Evonik dem Angebot des Stadtwerkeverbunds in Höhe von 649 Millionen Euro für 51 Prozent der Steag-Anteile zugestimmt.

Ehemaliges Logo von Steag
Ehemaliges Logo von Steag

Den Informationen zur Folge hat die tschechische EPH-Gruppe 645 Millionen Euro geboten. Dem Beschluss müssen noch der Aufsichtsrat und das Kuratorium der Evonik-Mehrheitseigentümerin RAG-Stiftung zustimmen. Zudem können die Stadtwerke bis Mitte des Jahres vorbehaltlich entsprechender Gremienbeschlüsse die restlichen 49 Prozent an Steag erwerben, und zwar innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre. Ein Sprecher der Stadtwerke bestätigte die Entscheidung, verwies aber auf noch ausstehende Beschlüsse von vier Stadträten.

Auf Anfrage bestätigte Evonik den Deal, allerdings ohne Zahlen zu nennen. "Der Evonik-Vorstand freut sich, dass es gelungen ist, mit dem Kommunalkonsortium der Stadtwerke einen attraktiven Partner gefunden zu haben, der die Weiterentwicklung des Energiegeschäftes strategisch vorantreiben will. Damit werden auch die Arbeitsplätze von Evonik Steag gesichert", so das Unternehmen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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