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Aromen- und Dufthersteller Symrise hat Zukäufe im Blick

Archivmeldung vom 05.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Firmenlogo der Symrise AG an dem im Herbst 2005 erbauten Duftstoffproduktionsgebäude im Werk Weser
Firmenlogo der Symrise AG an dem im Herbst 2005 erbauten Duftstoffproduktionsgebäude im Werk Weser

Foto: Wikifreund
Lizenz: CC-BY-SA-2.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Aromen- und Dufthersteller Symrise erwägt Akquisitionen. "Zukäufe sind immer Bestandteil der Strategie", sagte Vorstandschef Heinz-Jürgen Bertram der "Welt am Sonntag". "Wir setzen dabei aber eher auf kleine Ergänzungen, etwa von Start-ups mit guter Technik."

Symrise gehe bewusst den Weg der kleinen Schritte, um das Portfolio abzurunden. Im Visier hat Bertram dabei geographisch gesehen Unternehmen in Amerika und Asien. "Aus den Schwellenländern kommt derzeit das größte Wachstum in der Branche", sagte der Manager.

Aktuell liege der Anteil der Schwellenländer am Symrise-Umsatz bei rund 50 Prozent. "Bis 2020 sollen es zwei Drittel sein", sagte Bertram. Strategisch wiederum hat es der M-Dax-Konzern auf Firmen aus den Bereichen Gesundheit und Biotechnologie abgesehen. "Wir könnten das Portfolio gesünder machen, also zum Beispiel Aromen für Produkte der gesunden Ernährung anbieten." Sojaproteine etwa würden metallisch schmecken. "Diesen Nachgeschmack könnte man beseitigen, ohne die Gesundheitswirkung zu beeinträchtigen."

Aktuell ist Symrise weltweit die Nummer vier der Branche. Platz drei hat Bertram allerdings schon im Visier. "Wir haben zehn Prozent Marktanteil, unser nächst größerer Wettbewerber 13 Prozent. Das lässt sich aufholen, zumal wir die besten und dynamischsten Wachstumsraten von allen Unternehmen in der Branche aufweisen." Bis 2020 will Symrise den operativen Gewinn auf 500 Millionen Euro steigern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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