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Berliner Charité schließt mit schwarzer Null ab

Archivmeldung vom 09.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Das Charité-Gelände am Humboldthafen
Das Charité-Gelände am Humboldthafen

Foto: Marek Śliwecki
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Berlin - Die Charité hat das vergangene Jahr nur noch mit äußerst knappem Plus abgeschlossen. Nach Tagesspiegel-Informationen beläuft sich das Ergebnis 2019 auf 113.000 Euro. Bei einem Jahresumsatz von circa 1,6 Milliarden Euro wäre selbst ein dreißigfach höheres Plus gering, zumindest im Vergleich zu den Renditen profitorientierter Kliniken privater Konzerne.

Charité-Chef Heyo Kroemer, seit Herbst im Amt, will sich am Freitag zur Bilanz 2019 äußern. Die landeseigene Universitätsklinik schließt nun das neunte Geschäftsjahr in Folge mit einer schwarzen Null ab, 2018 verzeichnete man einen Überschuss von 0,8 Millionen Euro.

Nach Jahren hoher Verschuldung ist ein solches Plus politisch gewollt. Alle Senatskoalitionen seit 2001 haben die Charité zum Sparen verpflichtet. Klinikintern führte der Spardruck zu Streit. Derzeit erhalten Wachleute, Boten und Reinigungskräfte der Charité-Tochterfirma CFM nicht die im Stammhaus üblichen Tariflöhne; nach der Pandemie könnten sie deshalb streiken.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)


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