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Lufthansa-Aufsichtsratschef rät Konzernspitze zum "großen Knall" im Tarifkonflikt

Archivmeldung vom 22.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Ingrid Friedl /   Lufthansa
Bild: Ingrid Friedl / Lufthansa

Lufthansa-Aufsichtsratschef Jürgen Weber rät seinen Nachfolgern, Forderungen, der Gewerkschaften nicht zu weit nachzugeben und im Zweifel lieber einen Streik zu ertragen. "Besser man lässt es zum großen Knall kommen, bevor sich das Unternehmen aus dem Wettbewerb katapultiert", sagte Weber der Wochenzeitung "Die Zeit".

Weber zufolge seien es die Gewerkschaften gewesen, die ursprünglich verhindert hätten, einen echten Billigflieger unter dem Konzerndach zu etablieren. "Das größte Hindernis waren Teile der Tarifpartner", sagte Weber. Derzeit verhandelt Lufthansa mit der Gewerkschaft Ufo über die künftige Vergütung der Kabinenbesatzung.

Zugleich verteidigte Weber seinen Wunschkandidaten für den künftigen Aufsichtsratsvorsitz Wolfgang Mayrhuber: "Ich halte den Versuch, Wolfgang Mayrhuber zu beschädigen, für ein ganz fieses und unfaires Verhalten", sagte Weber. 40 Jahre habe Mayrhuber dem Unternehmen gedient und nun versuchten manche sein Wirken massiv zu kritisieren, das sei "primitiv und ungerechtfertigt". Mayrhuber führte das Unternehmen nach Webers Wechsel an die Aufsichtsratsspitze bis 2010.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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