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"Brunsbüttel ist als Standort für LNG ideal"

Freigeschaltet am 25.03.2020 um 09:45 durch Andre Ott
Luftaufnahme des Beginns des Nord-Ostsee-Kanals bei Brunsbüttel mit den Schleusenanlagen.
Luftaufnahme des Beginns des Nord-Ostsee-Kanals bei Brunsbüttel mit den Schleusenanlagen.

Foto: user:UlrichAAB
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

"Wir erfahren bereits jetzt ein starkes Interesse an einem Flüssigerdgas-Terminal in Brunsbüttel", sagt Katja Freitag, Sprecherin der German LNG Terminal GmbH im Gespräch mit dem Wirtschaftsportal "Nord Wirtschaft". "So konnten wir bereits eine Reihe von Rahmenvereinbarungen abschließen."

German LNG Terminal GmbH ist ein Joint Venture der niederländischen Unternehmen Gasunie LNG Holding B.V., Vopak LNG Holding B.V. sowie der Oiltanking GmbH, einem Tochterunternehmen der Marquard & Bahls AG. Das Terminal soll in Brunsbüttel eine Reihe von Dienstleistungen bereitstellen: das Be- und Entladen von LNG-Carrier, die temporäre Speicherung von LNG, die Regasifizierung, die Einspeisung ins deutsche Erdgasnetz und die Distribution des LNG per Tankkraftwagen, Schiff oder Eisenbahnkesselwagen.

"Brunsbüttel liegt geographisch ideal", so Freitag weiter. "Der Hafen ist für die QMax Carrier, die das LNG bringen, gut erreichbar. Von dort sind es nur ca. 3 Stunden per Schiff in den Hamburger Hafen, wo das LNG als Kraftstoff für die Schifffahrt benötigt wird. Der Hafen liegt am Eingang des Nord-Ostsee-Kanals, der den Zugang zu den baltischen und den skandinavischen Märkten ermöglicht."

Das Unternehmen verfüge über ein hochmotiviertes Team mit internationalen Spezialisten, so die Sprecherin, das seine Erfahrung für die Planung und Realisierung des Terminals einsetze. Die drei Gesellschafter blicken auf eine langjährige Erfahrung in dem Sektor zurück. So betreiben zwei der Gesellschafter mit dem Gate Terminal bereits seit Jahren erfolgreich ein vergleichbares Terminal in Rotterdam.

Gegenwärtig gibt es europaweit 36 LNG-Terminals, über die Flüssigerdgas (LNG) an Land gebracht wird. Die durchschnittliche Auslastungsquote bestehender Terminals ist im letzten Jahr weiter gewachsen. Deutschland verfügt über kein eigenes LNG-Terminal, muss also auf Rotterdam oder Zeebrugge zurückgreifen. Und das, obwohl Deutschland der größte Erdgasmarkt Europas ist.

Quelle: German LNG Terminal GmbH (ots)

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