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Ifo-Institut gegen erweiterte Renten-Beitragspflicht

Archivmeldung vom 22.11.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Rente in Deutschland: Für die meisten bedeutet dies entweder arbeiten bis zum Tot-Umfallen oder Müllcontainer durchwühlen nach Pfandflaschen um noch was zum essen zu haben. Eines bleibt: Das Finanzamt nimmt auch noch den letzten Cent... (Symbolbild)
Rente in Deutschland: Für die meisten bedeutet dies entweder arbeiten bis zum Tot-Umfallen oder Müllcontainer durchwühlen nach Pfandflaschen um noch was zum essen zu haben. Eines bleibt: Das Finanzamt nimmt auch noch den letzten Cent... (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Experten des Ifo-Instituts raten davon ab, die Einzahlungen in die Sozialversicherung durch eine Beitragspflicht für Zinsen, Dividenden und Mieten zu erhöhen. "Eine Erweiterung der Bemessungsgrundlage hätte je nach Annahmen nur eine mäßige Steigerung der beitragspflichtigen Einkommen zur Folge, zwischen 2,4 und 4,0 Prozent", schreiben die Forscher Anne Steuernagel und Marcel Thum von den Ifo-Niederlassungen Fürth und Dresden in einer neuen Analyse.

"Anders sieht es aus, wenn gleichzeitig die Grenze für die Beitragsbemessung fallen würde. Dann lägen die Steigerungen bei 12,7 Prozent. Dann würden später aber auch die Auszahlungen steigen, vor allem bei der Rente." Bei den Berechnungen nur berücksichtigt wurden Pflichtversicherte, nicht aber freiwillig Versicherte, die oft ein höheres Einkommen haben. Da die Ursachen des Kostenanstiegs in den einzelnen Sozialversicherungszweigen sehr unterschiedlich seien, seien auch jeweils andere Reformen nötig, heißt es in dem Beitrag weiter. 

In der Rentenversicherung könne dies eine Erhöhung des Rentenalters sein, je nach der Lebenserwartung. Denkbar sei auch ein Verzicht auf die von der Bundesregierung festgelegte Untergrenze von 48 Prozent des Durchschnittseinkommens für die Rentenhöhe. Alternativ sei eine geringere Gewichtung der Rentenpunkte ab einer bestimmten Beitragshöhe möglich. Dies würde die Finanzierbarkeit des Systems erhöhen, zu niedrigeren Beitragssätzen führen und den Bundeszusc huss verringern. Zumindest einige Rentner erhielten dann allerdings eine etwas niedrigere Rente. Das würde allerdings zu einer Umverteilungsdiskussion bei der Rente führen, die eigentlich in das Gesamtsteuersystem gehöre, so die Experten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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