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Wirtschaftsweiser Bofinger korrigiert Vorstoß zu Bargeld-Abschaffung

Archivmeldung vom 19.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Der Ökonom Peter Bofinger nimmt seine von Experten und Bürgern heftig kritisierte Forderung zurück, der Staat solle das Bargeld abschaffen. Nach seiner Äußerung habe er zahlreiche Zuschriften von Bürgern bekommen, die ihn für seinen Vorstoß angegriffen hätten. "Es ist nicht angenehm, solche Mails zu bekommen", sagte Bofinger gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus.

Die harsche Reaktion habe ihn dazu gebracht, seine Ansichten zu überdenken. "Mein persönliches Freiheitsgefühl hängt nicht am Bargeld. Aber ich respektiere, dass viele Leute das anders empfinden", so der Würzburger Wirtschaftsprofessor, der auch zum Kreis der sogenannten Wirtschaftsweisen gehört. Auch fordere er kein staatliches Bargeldverbot, so Bofinger.

Wenn überhaupt, dann sollten smarte elektronische Bezahlsysteme irgendwann Papier und Nickel verdrängen: "Das muss aber der Markt entscheiden." Bofinger hatte Bargeld ursprünglich als "Anachronismus" bezeichnet, der Schwarzarbeit und Drogenhandel fördere, und die G-7-Staaten aufgefordert, sich für die Abschaffung von Scheinen und Münzen einzusetzen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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