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Anlage-Barometer: Gold ist zweitbeliebteste Anlageklasse der Deutschen

Archivmeldung vom 21.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Xetra-Gold Fotograf: Xetra-Gold
Bild: Xetra-Gold Fotograf: Xetra-Gold

Wenngleich die Deutschen die aktuelle Lage an den globalen Finanzmärkten nach wie vor als eher unsicher einschätzen - Sorgen um das eigene Vermögen macht sich nur ein geringer Teil der Bevölkerung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag von Deutsche Börse Commodities.

Insgesamt sehen die Befragten die Situation sogar positiver als vor Ausbruch der Corona-Pandemie. 60 Prozent der Befragten sind laut Anlage-Barometer der Meinung, die aktuelle Situation an den Finanzmärkten sei sehr beziehungsweise eher unsicher - im Jahr 2019 waren es noch 65 Prozent. Während also mit Blick auf die globale Situation immer noch Skepsis herrscht, fühlen sich die Deutschen beim eigenen Vermögen überwiegend sicher: Nur 18 Prozent gaben an, sich sehr um ihr privates Vermögen zu sorgen. Diese Sorge um das eigene Geld sinkt laut Umfrage mit dessen Höhe: Je größer das Haushaltsnettoeinkommen, desto sorgenfreier sind die Bürgerinnen und Bürger.

Wichtigste Säule beim privaten Vermögensaufbau ist nach wie vor die eigene Immobilie, gefolgt vom klassischen Sparbrief. Dass dem Gold eine besondere Bedeutung zukommt, zeigt die Resonanz auf die hypothetische "finanzielle Sonntagsfrage". Gefragt wurde, wie man 25.000 Euro anlegen würde. Hier erklärten 29 Prozent der Befragten, die Summe (oder einen Teil davon) auch in Gold zu investieren - damit ist Gold die zweitbeliebteste Anlageklasse. Nur "Immobilien" wurden häufiger genannt (32 Prozent), haben seit dem Jahr 2018 (45 Prozent) aber an Popularität eingebüßt. Es folgen Aktien (25 Prozent), Fonds (24 Prozent) und Tages- oder Festgeldkonten sowie Sparbücher (23 Prozent).

Finanzgeschenke für den Nachwuchs: Kryptowährungen weit abgeschlagen

Auf nachhaltige Werte vertrauen die Befragten auch, wenn es um die Form eines Finanzgeschenks für ein Neugeborenes geht: Hier stehen verlässliche Aktienfonds, Bausparverträge und Gold - sowie das Sparbuch - nach wie vor hoch im Kurs. Anders sieht dies bei Kryptowährungen aus. Auf diese würden nur 4 Prozent der Befragten vertrauen, wenn es darum geht, Geld für die Zukunft eines Kindes zu investieren.

"Gold ist nicht nur ein unverzichtbares Element für einen nachhaltigen Vermögensaufbau, es bietet auch die Sicherheit, die sich viele Bundesbürger in diesen gesellschaftlich wie finanziell anspruchsvollen Zeiten wünschen", sagt Steffen Orben, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH. Wer das Gold dabei nicht selbst aufbewahren wolle, könne beispielsweise auf Inhaberschuldverschreibungen wie Xetra-Gold zurückgreifen, die im Fall der Deutschen Börse Commodities zu 100 Prozent mit Gold hinterlegt sind. Dass diese Anlageform trotz hohen Goldkurses ungebrochen attraktiv ist, zeigt der Bestand an physischem Gold, der Ende September bei 240 Tonnen lag. Jedes Gramm steht für einen Anteilschein Xetra-Gold.

Xetra-Gold wird von der Deutsche Börse Commodities GmbH ausgegeben, einem Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Börse und der Bankenpartner Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank, B. Metzler seel. Sohn & Co. sowie der Schweizer Bank Vontobel. Beteiligt ist außerdem der Goldproduzent Umicore.

Quelle: Xetra-Gold (ots)

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