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Benko will Karstadt Kaufhof weiter unterstützen: Eigentümer der Warenhauskette stellt 140 Mio. Euro zur Verfügung

Archivmeldung vom 02.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo des Nachfolgers Galeria Karstadt Kaufhof seit 25.3.2019
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Eigentümer der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof, René Benko, will den angeschlagene Konzern auch im anstehenden Schutzschirmverfahren weiter unterstützen. Wie das Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Online-Ausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, stellt der österreichische Immobilieninvestor 140 Mio. Euro frisches Kapital zur Verfügung.

Benko habe heute in einer Sitzung des Aufsichtsrates angekündigt, am Fortbestand des Unternehmens festzuhalten, und sei bereit, auch weiteres Kapital zur Verfügung zu stellen, heißt es in Unternehmenskreisen.

Die Warenhauskette hatte am Nachmittag angekündigt, wegen der massiven Umsatzausfälle infolge der Corona-Krise ein Schutzschirmverfahren zu beantragen. Bis zuletzt hatte die Konzernspitze mit ihren Hausbanken um eine Lösung gerungen, den Weg für Staatshilfe frei zu machen. Im Gespräch war ein Kredit von bis zu 800 Mio. Euro. Nach Informationen von 'Capital' waren die Hausbanken des Warenhauskonzerns allerdings nicht bereit, einen Teil der Kreditrisikos zu übernehmen. Das Hilfsprogramm der Bundesregierung sieht vor, dass die Hausbanken bei Krediten der bundeseigenen KfW bis zu 20 Prozent des Ausfallrisikos tragen. Die als Konsortialführer vorgesehene Commerzbank habe allerdings "horrende Zinsen und Sicherheiten" verlangt, berichtete 'Capital' weiter.

Als vorläufiger Sachwalter wurde vom Amtsgericht Essen der Düsseldorfer Insolvenzverwalter Frank Kebekus eingesetzt. Es werde erwartet, dass der bisherige Konzernchef Stephan Fanderl, der zuletzt im Urlaub weilte, nicht mehr ins Unternehmen zurückkehren werde, heißt es in Unternehmenskreisen.

Quelle: Capital, G+J Wirtschaftsmedien (ots)

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