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Unterstützung für 28-Stunden-Woche wächst

Archivmeldung vom 02.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Uhr: 5 nach 12 (Symbolbild)
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Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Politik- und Wirtschaftsprofessoren, Geisteswissenschaftler und Kulturschaffende haben sich hinter die IG-Metall-Initiative für eine 28-Stunden-Woche gestellt. Die Forderung der Gewerkschaft im aktuellen Tarifkonflikt sei nicht nur aus Gründen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vernünftig, heißt es in einem Papier, über das die "Frankfurter Rundschau" berichtet. "Sie kann auch zur Entlastung des Arbeitsmarktes beitragen."

Zu den insgesamt über 60 Unterzeichnern des Aufrufs gehören der Armutsforscher Christoph Butterwegge, die Soziologen Claus Otte und Oskar Negt, die Ökonomen Peter Hennicke, Heinz J. Bontrup und Mohssen Massarrat sowie die Schriftsteller Peter Schneider und der Musiker Konstantin Wecker. In ihrem Aufruf verweisen sie einerseits auf die nach offiziellen Angaben mehr als 2,5 Millionen Arbeitslose und die rund 1,9 Milliarden Überstunden, die im vergangenen Jahr geleistet wurden. Andererseits, so die Wissenschaftler, drohe infolge forcierter Digitalisierung und Produktivitätssteigerungen eine "neue Welle von Massenentlassungen".

Insofern sei eine flächendeckende und dauerhafte Verkürzung der Regelarbeitszeit eine "sozial- wie arbeitsmarktpolitische Maßnahme ersten Ranges". Diese Forderung der IG Metall müsse allerdings um zwei wichtige Elemente ergänzt werden, heißt es in dem Aufruf. Jede Arbeitszeitreduzierung müsse zum einen an einen entsprechenden Personalausgleich gekoppelt werden, damit die Arbeitsbelastung für die Beschäftigten nicht ansteigt. Außerdem sollten Arbeiter, die zeitweise kürzer treten, dafür einen vollen Lohnausgleich erhalten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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