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Bericht: VW-Aufsichtsrat berät über Börsengang der Lkw-Sparte

Archivmeldung vom 23.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
DAX (Deutscher Aktienindex) & Börse (Symbolbild)
DAX (Deutscher Aktienindex) & Börse (Symbolbild)

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Der Aufsichtsrat von Volkswagen will laut eines Zeitunsberichts im Dezember über den Börsengang der Lkw-Tochter Traton beraten. Wenige Tage vor Weihnachten sei dazu ein außerordentliches Treffen des 20-köpfigen Kontrollrats geplant, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf "Konzernkreise". Beschlüsse will der Aufsichtsrat nach derzeitigem Stand nicht fällen. "Auf der Sitzung soll das Gremium über den Stand der Vorbereitungen informiert werden", hieß es in Konzernkreisen.

VW will demnach Traton mit den Marken MAN, Scania und Volkswagen im Frühjahr kommenden Jahres an den Kapitalmarkt bringen. Mit einer Bewertung von rund 20 Milliarden Euro würde dies einer der größten Börsengänge der vergangenen Jahre werden. Das Unternehmen lehnte einen Kommentar dazu ab. Auch ohne konkrete Beschlüsse gibt es reichlich Gesprächsbedarf, wie ein Insider sagte. Die Kontrolleure wollen unter anderem die Besetzung des Traton-Aufsichtsrats besprechen.

Während die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch in dem Gremium vertreten sein werden, muss das Land Niedersachsen als zweitgrößter VW-Aktionär einen Statthalter entsenden. Ein Politiker als Aufsichtsrat von Traton könnte bei den Investoren auf Widerstand stoßen, hieß es in den Kreisen. Ein staatlicher Einfluss fließe meistens negativ in die Bewertung eines Börsenaspiranten ein, sagte ein Fondsmanager. Dies wollen Vorstand und Aufsichtsrat von Volkswagen vermeiden, wie ein Aufsichtsrat berichtete. Mit 81.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 24 Milliarden Euro ist Traton einer der weltweit führenden Hersteller von Lastwagen und Bussen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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