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Bundesregierung lehnt Verkauf von Commerzbank-Anteilen ab

Archivmeldung vom 12.10.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.10.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Zentrale: Commerzbank. Bild: Commerzbank, Julia Schwager
Zentrale: Commerzbank. Bild: Commerzbank, Julia Schwager

Die Bundesregierung lehnt einen Verkauf der Commerzbank-Anteile des Bundes ab. "Wir haben definitiv nicht vor, zu verkaufen", sagte ein Regierungsvertreter der "Welt".

In den vergangenen Wochen hatten gleich mehrere Konkurrenten Interesse an dem Frankfurter Geldhaus gezeigt, erst vor wenigen Tagen hatte sich die Crédit Agricole als möglichen Käufer ins Spiel gebracht. Doch Berlin erteilte den Interessenten eine Absage. "Der Verlust wäre zu hoch", hieß es aus Regierungskreisen. Aktuell hält der Bund noch 15 Prozent an dem Geldhaus. Kritiker fürchten, der Staat riskiere durch sein Zögern, dass sich die Verluste in den kommenden Monaten eher vergrößern als verkleinern. Zuletzt hatte der Aktienkurs der Commerzbank stark zugelegt. Ein Verkauf könnte zudem im Sinne der europäischen Bankenunion sein. Die Gelegenheit dafür ist günstig. Vor allem für französische Banken ist der deutsche Markt sehr attraktiv.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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