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ZEW-Chef: TUI ist nicht systemrelevant

Archivmeldung vom 24.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
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ZEW-Chef Achim Wambach lehnt dauerhafte Staatshilfen für den Touristikkonzern TUI ab: "TUI ist nicht systemrelevant für die Infrastruktur. Wenn es nur darum geht, durch die Krise zu kommen, stehen TUI die Möglichkeiten des Wirtschaftsstabilisierungsfonds offen, wie anderen Unternehmen auch", sagte Wambach der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Wambach weiter: "Eine dauerhafte Unterstützung wäre aber nicht sinnvoll - und mit dem Beihilferecht auch nicht vereinbar. Danach darf der Staat nur helfen, wenn ein Unternehmen Ende 2019 nicht in Schwierigkeiten war und eine Perspektive hat."

Den Staatseinstieg bei der Lufthansa verteidigte er hingegen: "Beim Einstieg des Staates in Unternehmen muss man dagegen genau hinschauen. Bei der Lufthansa macht er Sinn: Ein Ausscheiden der Fluggesellschaft wäre ein großes Problem für die Infrastruktur in Deutschland." Wambach ist auch Mitglied der Monopolkommission.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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