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EnBW-Streit: Unterstützung für Mappus

Archivmeldung vom 26.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
EnBW Hauptsitz in Karlsruhe
EnBW Hauptsitz in Karlsruhe

Foto: Voskos
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) verteidigen Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) gegen den Vorwurf, er habe 780 Millionen Euro zu viel für die EnBW-Aktien bezahlt. Der Verbandschef und Ulmer Landrat Heinz Seiffert (CDU) sagte der "Stuttgarter Zeitung", er sehe den Kaufpreis "nach wie vor in einer vertretbaren Bandbreite".

Zugleich äußerte er wie Mappus Zweifel am Gutachten des Finanzwissenschaftlers Wolfgang Ballwieser, weil darin offenbar kein "Paketzuschlag" berücksichtigt sei; ein solcher Aufschlag wäre aber "auf jeden Fall gerechtfertigt". Zuvor hatten nicht nur Vertreter von Grünen und SPD, sondern auch der CDU den CDU-dominierten Verband zum Umdenken aufgefordert. Zum Gutachten selbst könne man sich nicht äußern, "da es uns nicht bekannt ist", sagte der OEW-Vorsitzende und Ulmer Landrat Seiffert. Seine massive Kritik an der Schiedsklage des Landes gegen die EdF nahm er nicht zurück. In einem der Zeitung vorliegenden Schreiben hatte Seiffert gerügt, die Klage habe "hauptsächlich das Ziel, den Wert unseres Unternehmens zu drücken".

Quelle: Stuttgarter Zeitung (ots)

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