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IAB-Direktor: "Einseitig negatives Bild" vor Mindestlohneinführung

Archivmeldung vom 02.01.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Joachim Möller, hat Ökonomen vorgeworfen, vor Einführung des Mindestlohnes vor einem Jahr ein "Schreckensszenario" entworfen zu haben, das sich nicht bewahrheitet habe: "Manche meiner Kollegen haben ein einseitig negatives Bild von Lohnuntergrenzen, weil sie einige Besonderheiten des Arbeitsmarkts außer Acht lassen", sagte Möller dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Es gebe viele Effekte des Mindestlohns, die von der klassischen Theorie nicht abgebildet würden. "Personen, die besser bezahlt werden, sind motivierter und wechseln nicht so oft den Job." Auch Unternehmen könnten daher profitieren, wenn sie ihre Leute besser bezahlen. "Deswegen sind die Mindestlohneffekte andere, als man es erwartet, wenn man ein schlichtes Preismodell im Kopf hat."

Verschiedene Ökonomen hatten vor Einführung des Mindestlohns gewarnt, die gesetzliche Lohnuntergrenze könne Hunderttausende Jobs vernichten. Möller erklärte nun, der Mindestlohn habe der guten Entwicklung des Arbeitsmarkts "offenbar nicht entgegengestanden".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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