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Deutsche Unternehmen sehen Aufschwung durch Euro-Krise in Gefahr

Archivmeldung vom 27.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Benjamin Klack / pixelio.de
Bild: Benjamin Klack / pixelio.de

Die Euro-Krise wird nach Einschätzung deutscher Unternehmen zunehmend zur Gefahr für das Wachstum in Deutschland. Laut einer Erhebung des internationalen Beratungsunternehmens Ernst&Young, die der Tageszeitung "Die Welt" vorliegt, befürchtet eine Mehrheit der befragten Unternehmen, dass die Eurokrise den Aufschwung gefährden könnte.

61 Prozent der Firmen antworteten im Dezember auf die Frage, ob die Euro-Krise den Aufschwung in Deutschland gefährdet mit "ja, vielleicht" oder "ja sicher". Im September lag dieser Wert noch bei 35 Prozent. 64 Prozent glauben zudem, dass angeschlagene Staaten wie Griechenland und Irland ihre Staatsverschuldung nicht in den Griff bekommen werden. 47 Prozent sorgen sich vor einem mögliche Auseinanderbrechen der Eurozone. Die meisten befragten Unternehmen sind zwar immer noch optimistisch. 59 Prozent schätzen die Lage ihrer Firma als "sehr positiv" oder "eher positiv" ein. Doch im Juni und September war das Lager der Optimisten mit 61 Prozent (Juni) beziehungsweise 68 Prozent (September) noch größer. Ernst&Young befragt alle drei Monate 700 deutsche Unternehmen zu ihrer Geschäftslage, ihren Erwartungen für die nächsten Monate sowie ihrem Vertrauen in Institutionen wie Banken und Regierungen.

"Bild": Der Euro hat bei den Deutschen keinen guten Ruf

Der Euro ist unter den Deutschen nicht sehr populär. Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) wünscht sich die D-Mark zurück, nur 41 Prozent nicht. Das geht aus einer Umfrage unter 1068 Personen hervor, die das Kölner YouGov-Instituts für die "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) durchgeführt hat. Weiterhin sind demnach 51 Prozent mit dem Euro als Währung nicht zufrieden, zufrieden sind 44 Prozent. Nur 17 Prozent haben das Gefühl, sie hätten seit der Euro-Einführung persönlich vom Euro profitiert, 77 Prozent beantworten diese Frage mit Nein. 67 Prozent der Befragten sorgen sich um die Stabilität des Euro, 56 Prozent fürchten eine Inflation. Mit der Glaubwürdigkeit der Politik ist es beim Euro auch nicht weit her. Der Aussage der Regierung, der Euro sei in Zeiten von Globalisierung und Finanzkrisen für Deutschland besser als es die D-Mark unter vergleichbaren Umständen wäre, stimmen nur 33 Prozent zu, 49 Prozent dagegen nicht. Eine Partei, die die Rückkehr zur
 D-Mark als Hauptziel propagieren würde, hätte sogar gute Chancen, in den Bundestag einzuziehen. 35 Prozent der Befragten könnten sich laut "Bild" vorstellen, eine solche Partei zu wählen, 48 Prozent nicht. Falls es den Euro nicht gäbe, es aber eine Volksabstimmung über seine Einführung geben sollte, würden heute nur 30 Prozent für seine Einführung stimmen, aber 60 Prozent dagegen. 55 Prozent der Befragten glauben dennoch, dass es den Euro auch in 20 Jahren als Währung in Deutschland noch gibt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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