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Wirtschaftswissenschaftler kritisieren "Selbstmitleid" von Ökonomen

Archivmeldung vom 18.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: berlin-pics  / pixelio.de
Bild: berlin-pics / pixelio.de

Zwei renommierte deutsche Wirtschaftswissenschaftler gehen mit dem eigenen Berufsstand ins Gericht. In einem Aufsatz mit dem Titel "Kein Grund zu lamentieren – mehr Relevanz gefragt" fordern Gert Wagner, Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), und der Direktor des Düsseldorf Institute for Competition Economics, Justus Haucap, eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit, schreibt der "Spiegel"

Zu oft werde von Experten suggeriert, Antworten auf alle wirtschaftlichen Fragen zu haben und Probleme durch Patentrezepte lösen zu können. "Die Ökonomenzunft sollte daraus lernen, dass sie nicht permanent zu viel verspricht", schreiben Wagner und Haucap. Mit "mehr Bescheidenheit bei Prognosen" ließe sich ihrer Meinung nach die Akzeptanz erhöhen. Zugleich weisen die Autoren das Wehklagen vieler Kollegen zurück, ihr Rat sei in der Öffentlichkeit zu wenig gefragt. Ökonomen hätten hier"im Vergleich zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen keineswegs ein Problem", argumentiert das Forscher-Duo. "Werden Wissenschaftler in Medien genannt, sind dies in knapp zwei Drittel der Fälle Ökonomen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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