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Energiepreise: Welle von Preiserhöhungen bei Strom- und Gasversorgern

Archivmeldung vom 21.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

324 Grundversorger erhöhen zum Jahreswechsel den Strompreis oder haben dies bereits in den vergangenen Wochen getan. Das ist etwa jeder Dritte. Im Schnitt betragen die Preiserhöhungen 5,1 Prozent und betreffen rund 3,3 Millionen Haushalte. Für einen Vierpersonenhaushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von 76 Euro pro Jahr.

Preissenkungen gibt es bislang kaum, obwohl die EEG-Umlage 2019 sinkt. Sie wird von anderen preisbestimmenden Faktoren überlagert. "Verbraucher zahlen schon seit langem Rekordpreise für Strom", sagt Dr. Oliver Bohr, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. "Sie müssen sich 2019 auf weitere Preissteigerungen einstellen. Dafür sind vor allem die seit Jahresbeginn steigenden Beschaffungspreise verantwortlich. Im Schnitt müssen die Versorger etwa ein Viertel mehr zahlen als im Vorjahr."

Der CHECK24-Strompreisindex 1) ist im November bereits zum dritten Mal in Folge gestiegen. Erfahrungsgemäß kommen in den nächsten Wochen noch weitere Preisanpassungen hinzu. "Bevor Verbraucher weiter steigende Strompreise hinnehmen, sollten sie selbst aktiv werden und zu einem günstigeren Anbieter wechseln", rät Dr. Oliver Bohr. Hier geht es zur Tabelle mit den Preisanpassungen der Stromgrundversorger: http://bit.ly/Preisanpassungen-Strom

Gaspreis: Jahrelange Talfahrt beendet

Auch der Gaspreis steigt bei fast jedem dritten Grundversorger. Insgesamt 216 Versorger erhöhen die Preise um durchschnittlich 8,3 Prozent. Das betrifft rund 1,7 Millionen Haushalte in Deutschland. Für eine Familie mit einem Verbrauch von 20.000 kWh sind das 111 Euro Mehrkosten jährlich. Der CHECK24-Gaspreisindex 2) zeigt, dass bereits in den vergangenen Wochen Versorger ihre Preise erhöht haben. Er ist zwei Monate in Folge deutlich gestiegen und hat im November ein Zweijahreshoch erreicht.

"Nach einem jahrelangen Abwärtstrend steigt der Gaspreis wieder", sagt Dr. Oliver Bohr. "Gas wird für Verbraucher im Jahr 2019 spürbar teurer. Grund sind vor allem die höheren Beschaffungskosten. Die Börsenpreise sind zwischen März und Oktober um rund 50 Prozent gestiegen." Preissenkungen haben bislang sechs Gasgrundversorger angekündigt. Diese betragen durchschnittlich 7,5 Prozent. Hier geht es zur Tabelle mit den Preisanpassungen der Gasgrundversorger: http://bit.ly/Preisanpassungen-Gas

Anbieterwettbewerb senkt Strom- und Gaspreis - Gesamtersparnis von 481 Mio. Euro im Jahr

Die Tarife der alternativen Strom- und Gasversorger unterschreiten die allgemeine Preisentwicklung deutlich. So sparten Verbraucher innerhalb eines Jahres insgesamt 311 Mio. bei Strom und 170 Mio. Euro bei Gas. Das ergab eine repräsentative Studie der WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK). 3)

Verbraucher, die Fragen zu ihrem Strom- oder Gastarif haben, erhalten bei den CHECK24-Energieexperten an sieben Tagen die Woche eine persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail. Über das Vergleichsportal abgeschlossene oder hochgeladene Energieverträge sehen und verwalten Kunden im Haushaltscenter.

1) CHECK24-Strompreisindex: https://www.check24.de/strom/strompreise/#preisentwicklung 2) CHECK24-Gaspreisindex: https://www.check24.de/gas/gaspreise/#preisentwicklung 3) Quelle: WIK-Consult, http://www.wik.org/fileadmin/Studien/2018/2017_CHECK24.pdf

Quelle: CHECK24 GmbH (ots)

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