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Deutsche Bahn lässt DDR-Gefängnisarbeit historisch aufarbeiten

Archivmeldung vom 29.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Rüdiger Grube Bild: Deutsche Bahn AG
Dr. Rüdiger Grube Bild: Deutsche Bahn AG

Die Deutsche Bahn lässt DDR-Gefängnisarbeit für die Deutsche Reichsbahn historisch aufarbeiten: "Wir sind es denen, die aus politischen Gründen ins Gefängnis mussten, schuldig", sagte der DB-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube am Samstag in Berlin. Es sei offensichtlich Unrecht geschehen.

"Dafür kann ich im Namen der Deutschen Bahn AG heute nur um Entschuldigung bitten", so Grube weiter. Als es im Sommer dieses Jahres Hinweise darauf gegeben habe, dass die Deutsche Reichsbahn Strafgefangenen in der DDR als Arbeitskräfte ausgebeutet habe, habe die DB dies sehr ernst genommen, sagte Grube. Daraufhin sei im September bei der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte eine Studie zur Häftlingsarbeit in der DDR in Auftrag gegeben worden. "Mit dieser Studie wollen und werden wir dieses weitgehend unbekannte Kapitel aus der Geschichte der Reichsbahn konsequent durchleuchten und dokumentieren." Dabei sollen auch Zeitzeugen zu Wort kommen. Ziel sei es, die Arbeiten für die Studie bis Ende 2015 abzuschließen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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