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Befristete Arbeitsverträge auf tiefstem Stand seit 20 Jahren

Archivmeldung vom 14.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Arbeitsvertrag, Vertrag & Abmachung (Symbolbild)
Arbeitsvertrag, Vertrag & Abmachung (Symbolbild)

Bild: Alexander Klaus / pixelio.de

Der Anteil befristeter Arbeitsverträge in Deutschland liegt so niedrig wie seit zwanzig Jahren nicht. Im vergangenen Jahr hätten 12,5 Prozent aller Angestellten und Beamten einen Zeitvertrag gehabt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

Im Jahr 2005 waren demnach noch 14,6 Prozent der Stellen befristet, weniger als im vergangenen Jahr waren es zuletzt 1997.

"Ich war selbst überrascht: Die Befristungen bleiben seit den Achtziger Jahren in einem engen Korridor und sind jetzt sogar rückläufig", sagte DIW-Forscher Markus Grabka. Da werde "auf hohem Niveau gejammert". Weil die Frauenerwerbstätigkeit zugenommen habe und "mehr Arbeitnehmer in Elternzeit gehen, hätte das Phänomen der Befristungen wachsen können", sagte Grabka der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Also könne man "diesen Rückgang als doppelten Erfolg verbuchen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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