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Kommunen weisen Tarifforderung der Bundesbank zurück

Archivmeldung vom 31.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Gerd Landsberg Bild: Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V.
Dr. Gerd Landsberg Bild: Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V.

Die öffentlichen Arbeitgeber haben die Forderung der Bundesbank nach einem Gehaltsplus von drei Prozent entschieden zurückgewiesen. Die Kommunen sehen "keinen Spielraum für weitere Lohnerhöhungen, wie sie teilweise für die Wirtschaft gefordert werden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, der "Bild"-Zeitung.

"In vielen Städten und Gemeinden ist die Haushaltslage weiterhin so dramatisch, dass teilweise sogar Personalkosten nur über weitere Schulden finanziert werden können. Da kann man nicht noch drauf satteln, zumal in den Kommunen der Investitionsrückstand mit 118 Milliarden ein gigantisches Ausmaß angenommen hat." Der Tarifabschluss vom April dieses Jahres belaste die kommunalen Arbeitgeber bereits mit weiteren fünf Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr lagen die Personalkosten für die Kommunen nach Angaben Landsbergs bei rund 50,7 Milliarden Euro.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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