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Trotz Hongkong-Krise: Daimler setzt weiter auf China-Geschäft

Archivmeldung vom 30.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Mercedes-Stern auf der Front einer S Klasse-Limousine. Bild: Daimler AG
Mercedes-Stern auf der Front einer S Klasse-Limousine. Bild: Daimler AG

Trotz der Unruhen in Hongkong und zahlreicher Menschenrechtsverletzungen durch das Regime in Peking setzt Daimler-Vorstandschef Ola Källenius weiter voll auf das China-Geschäft. "China ist für unser Pkw-Geschäft heute mit Abstand der größte Markt. Und bleibt der größte Wachstumsmarkt in den nächsten zehn Jahren", sagte Källenius der "Bild am Sonntag".

Dieser Markt sichere Arbeitsplätze in Deutschland. Man hoffe auf "eine baldige Deeskalation in Hongkong", so der Daimler-Chef weiter. Er sei davon überzeugt, dass man "auch weiterhin in einem offenen und freundschaftlichen Dialog mit China bleiben" müsse. "Die Partnerschaft mit China ist für die gesamte deutsche Wirtschaft von großer Bedeutung. Im Übrigen arbeiten wir mit unseren chinesischen Partnern seit vielen Jahren erfolgreich und respektvoll miteinander. Darüber hinaus gelten für alle Daimler-Werke weltweit die gleichen Standards für unsere Arbeit und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagte Källenius der "Bild am Sonntag".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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