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Digitalisierung: Berger für Arbeitszeitkürzung bei steigender Produktivität

Archivmeldung vom 13.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Jorma Bork / pixelio.de
Bild: Jorma Bork / pixelio.de

Der Unternehmensberater Roland Berger plädiert dafür, die Arbeitszeit zu verkürzen, wenn die Produktivität auf Grund der Digitalisierung deutlich steigt: "Arbeitszeitkürzung mit produktivitätsorientiertem Lohnausgleich, wie in den 1970er-Jahren schon einmal, wäre ein Weg. Und diesmal vielleicht mit einer 30- oder 28-Stunden-Woche", sagte Berger dem "Handelsblatt". Er sprach sich ferner dafür aus, im Zuge der Digitalisierung die Menschen besser weiterzubilden.

"Auch Menschen ab 30 sollten alle fünf Jahre die Möglichkeit oder besser noch Pflicht haben, sich ein halbes Jahr in allen Bereichen der Digitalisierung theoretisch und praktisch weiterzubilden", forderte Berger.

Das wäre auch ein Mittel gegen den wachsenden Populismus, der auch eine Folge von "Nichtwissen über wirtschaftliche Zusammenhänge und der Furcht vor neuen Technologien, die Arbeitsabläufe verändern" sei. "Ich denke, es könnte schon helfen, wenn wir unser bewährtes Modell der dualen Ausbildung auf Erwachsene und die Digitalisierung erweitern würden", sagte Berger.

Beim Thema Digitalisierung sei ihm "um die deutsche Wirtschaft nicht bange", sagte er weiter. Aber: "Nur Bildung kann unseren Vorsprung und unser Beschäftigungsniveau sichern."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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