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Bahn-Verkauf: Signale stehen auf Rot

Archivmeldung vom 24.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Chancen für einen Börsengang der Bahn sinken dramatisch. Nach dem Abrücken der SPD vom Gesetzentwurf wollen nach Informationen der in Dortmund erscheinenden Westfälischen Rundschau (Mittwoch-Ausgabe) auch mehr als 30 Unions-Abgeordnete Nein zur Teilprivatisierung sagen.

Zu den Abgeordneten gehören mit dem Dortmunder Erich Fritz und dem Essener Norbert Königshofen auch zwei führende Abgeordnete aus dem Ruhrgebiet, wo es große Sorgen um die Zukunft des Regionalverkehrs gibt.
Sie kritisieren, dass die Bahn-Privatisierung "nur nach kaufmännischen Gesichtspunkten" bewertet werde, nicht aber nach der Notwendigkeit, dass der Staat die Regie über eine ausreichende Infrastruktur behalte.
Außerdem, so Fritz, habe ein Ländergutachten erhebliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des geplanten Börsengangs ergeben.

Quelle: Pressemitteilung Westfälische Rundschau

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