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VW-Manager dämpft Erwartungen an autonomes Fahren

Archivmeldung vom 18.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Daniel Gast / pixelio.de
Bild: Daniel Gast / pixelio.de

Volkswagen-Topmanager Thomas Sedran warnt vor dem Glauben an einen schnellen Siegeszug des autonomen Fahrens. "Bislang waren fast alle Prognosen zum autonomen Fahren zu optimistisch", sagte Sedran dem "Manager Magazin".

Er ist bei Volkswagen für das künftige Geschäft mit Mobilitätsdiensten zuständig und zudem Vorstandschef der Nutzfahrzeugsparte bei VW. "Mindestens bis 2030 wird das Robotertaxi das eigentliche Geschäftsmodell der Automobilindustrie nicht wesentlich verändern", prognostizierte der VW-Manager. Die Menschen würden "weiter Autos kaufen, die Hersteller weiter Gewinne machen".

Die Zeit der übergroßen Angst vor Tech- und Mobilitätsunternehmen wie Uber, Lyft und Waymo sei vorbei. Einige Visionäre, besonders im Silicon Valley, hätten die Komplexität der Technik unterschätzt, sagte Sedran. Volkswagen habe den Vorteil, dass man künftig ein Gesamtpaket aus eigenen Fahrzeugen, der Technik für autonomes Fahren und dem Mobilitätsdienst bieten werde. Wann man dieses Geschäft großflächig ausrollen könne, "das weiß heute niemand", so der VW-Manager. "Vielleicht 2025 in den ersten Städten; unter bestimmten Nutzungsbedingungen und eher nicht in Europa", so Sedran weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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